Das Kontaktformular ist oft der einzige Schritt zwischen einem interessierten Besucher und einer echten Anfrage. Genau hier verlieren viele Unternehmen still und leise Kunden, ohne es je zu merken. Denn ein Formular, das nicht funktioniert, meldet sich nicht. Es sagt nur niemandem Bescheid. Hier sind fünf Fehler, die wir immer wieder sehen, und die Sie bares Geld kosten.
1. Gar kein Formular, nur eine E-Mail-Adresse
Eine reine E-Mail-Adresse auf der Seite wirkt praktisch, ist aber eine Hürde. Am Handy tippt kaum jemand eine Adresse ab, um dann in die Mail-App zu wechseln. Dazu kommt: offen hingeschriebene Adressen werden von Spam-Bots eingesammelt, Ihr Postfach füllt sich mit Werbung. Ein einfaches Formular nimmt die Anfrage direkt entgegen, genau dort, wo die Kauflust am größten ist.
2. Man kann keine Dateien anhängen
Für viele Branchen ist das entscheidend. Der Tischler braucht ein Foto vom Raum, der Architekt einen Grundriss, der Grafiker eine Vorlage. Fehlt die Upload-Möglichkeit, wird aus einer Anfrage ein E-Mail-Ping-Pong: „Schicken Sie mir das bitte per Mail“, hin und her, und mancher Interessent springt dabei ab. Ein Formular mit Datei-Upload klärt das in einem Schritt.
3. Die Nachricht kommt nie an
Der heimtückischste Fehler: Das Formular sieht aus, als würde es funktionieren, aber die Mails landen im Spam-Ordner oder werden vom Server gar nicht erst verschickt. Der Besucher denkt, er hat angefragt. Sie erfahren nie davon. So gehen Aufträge verloren, ohne dass jemand die Ursache sucht. Ein sauber eingerichtetes Formular bestätigt jede Zustellung und schickt Ihnen zuverlässig Bescheid.
4. Keine Bestätigung nach dem Absenden
Der Besucher klickt auf „Senden“, und dann? Nichts. Keine Rückmeldung, kein „Danke, wir melden uns“. Also schickt er die Anfrage noch zweimal, oder er zweifelt und geht zur Konkurrenz. Eine kurze Bestätigung direkt auf der Seite gibt Sicherheit und wirkt professionell.
5. Zu viele Pflichtfelder
Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen. Wer Name, Firma, Telefon, Adresse, Betreff und eine lange Nachricht verlangt, bevor überhaupt Kontakt zustande kommt, schreckt ab. Weniger ist mehr: Name, E-Mail und eine kurze Nachricht reichen für den Anfang. Noch besser sind anklickbare Optionen, mit denen der Kunde in Sekunden sagt, worum es geht, statt lange zu tippen.
So machen wir es
Bei uns ist das Kontaktformular kein Nachgedanke, sondern der wichtigste Knopf der Seite. Es funktioniert auf jedem Gerät, schützt vor Spam, lässt bei Bedarf Dateien anhängen, bestätigt jede Anfrage und fragt nur das ab, was wirklich nötig ist. Denn die beste Website bringt nichts, wenn die Anfrage am letzten Schritt scheitert.
Diese Formularfehler sind übrigens nur ein Teil vom größeren Bild. Mehr dazu in unserem Artikel Fünf Dinge, die wir an jeder Kundenwebsite als erstes reparieren.
Sie sind unsicher, ob Ihr Formular sauber ankommt und keine Kunden verliert? Schicken Sie uns den Link zu Ihrer Seite, wir schauen kostenlos und unverbindlich drüber und sagen Ihnen ehrlich, was sich lohnt.