Kaum eine Website kommt heute ohne Cookie-Banner daher. Die meisten nerven, viele sind rechtlich falsch, und ein erstaunlich großer Teil wäre gar nicht nötig. Die gute Nachricht: Ob Ihre Website einen Banner braucht, ist keine Glaubensfrage, sondern lässt sich klar beantworten.

Wann Sie keinen Banner brauchen

Ein Cookie-Banner ist nur für Dinge da, die nicht technisch notwendig sind. Das heißt im Umkehrschluss: Eine Website, die sauber gebaut ist, kommt oft komplett ohne Banner aus.

Wann der Banner Pflicht ist

Sobald Ihre Website Cookies setzt oder auf das Gerät des Besuchers zugreift, ohne dass es technisch nötig ist, brauchen Sie eine Einwilligung, und zwar bevor etwas geladen wird (§ 25 TDDDG und DSGVO). Typische Fälle:

Wichtig: „Einwilligung“ heißt echte Wahl. Ein Banner, der nur einen „OK“-Knopf hat, ist keine Einwilligung.

Die häufigsten Fehler, die teuer werden können

Unser Ansatz: der beste Banner ist ein kleiner oder gar keiner

Wir bauen Websites von Anfang an so, dass möglichst wenig Einwilligung nötig ist: Schriften lokal, Statistik ohne Cookies, keine unnötigen Tracker. Externe Inhalte wie Karten oder Videos laden erst nach einem Klick des Besuchers. So machen wir es auch auf unserer eigenen Website: Die Google-Karte erscheint erst, wenn Sie es erlauben.

Das Ergebnis: weniger Nerven für Ihre Besucher, weniger Angriffsfläche für Abmahnungen, und eine Website, die schneller lädt.

Sie sind unsicher, ob Ihr Cookie-Banner rechtlich sauber ist, oder ob Sie überhaupt einen brauchen? Schreiben Sie uns, wir schauen kostenlos und unverbindlich drüber.

Hinweis: Dieser Artikel ist eine praktische Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.