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Mehrsprachige Website: wann sie sich lohnt und was dazugehört

23. September 20263 Min. LesezeitWebdesign

Viele Kunden lesen lieber in ihrer Muttersprache als auf Deutsch, ob Polnisch, Türkisch, Russisch oder Englisch. Wer sie erreichen will, denkt schnell an eine zweite Sprache auf der Website. Das kann sich lohnen. Es kann aber auch viel Arbeit für wenig Wirkung sein, wenn ein paar Dinge fehlen.

Wann sich eine zweite Sprache lohnt

  • Sie haben diese Kunden schon. Anfragen kommen bereits auf Englisch oder Polnisch, oder Kunden bringen jemanden zum Übersetzen mit. Dann ist die Nachfrage belegt.
  • Sie können in dieser Sprache antworten. Eine polnische Website, auf die niemand auf Polnisch zurückruft, enttäuscht mehr, als sie hilft. Die Sprache der Website ist ein Versprechen für das Gespräch danach.
  • Ihr Angebot reicht über die Sprachgrenze. Export, Tourismus, Kunden im Ausland oder Fachkräfte, die Sie gewinnen wollen.

Trifft keiner der Punkte zu, ist das Geld meist besser in guten Texten auf Deutsch angelegt. Was dort hineingehört, steht in Website-Texte, die Kunden bringen.

Warum ein Sprachumschalter allein nicht reicht

Viele Websites wechseln die Sprache per Knopfdruck, bleiben aber unter derselben Adresse. Für Besucher ist das bequem. Google findet so aber meist nur eine Sprache. Damit eine polnische Seite auch in der polnischen Suche erscheint, braucht jede Sprachfassung eine eigene Adresse, zum Beispiel mit /pl/ oder /en/, und einen Hinweis im Code, welche Seiten inhaltlich zusammengehören. Dieser Hinweis heißt hreflang.

Die schlanke Variante: eine Seite pro Sprache

Nicht jede Unterseite muss übersetzt werden. Oft reicht eine gute Zielseite pro Sprache: wer Sie sind, was Sie anbieten, was es ungefähr kostet und wie man Sie erreicht. Auf dieser Website machen wir es selbst so, mit eigenen Seiten für polnischsprachige und englischsprachige Kunden. Die komplette Übersetzung aller Seiten lohnt sich erst, wenn ein großer Teil Ihrer Kunden die Sprache wirklich braucht.

Was außer dem Fließtext übersetzt werden muss

  • Seitentitel und Beschreibung für die Suchergebnisse. Ein deutscher Titel über einer polnischen Seite wirkt in der Suche wie ein Versehen.
  • Formulare und Meldungen: Feldnamen, Fehlermeldungen, die Bestätigung nach dem Absenden und die automatische E-Mail danach.
  • Bildbeschreibungen und Text in Bildern. Ein Banner mit deutscher Schrift bleibt auch auf der englischen Seite deutsch.
  • Das Google-Unternehmensprofil. In der Beschreibung können Sie erwähnen, in welchen Sprachen Sie beraten.

Maschinelle Übersetzung ist ein brauchbarer Entwurf. Lesen sollte ihn trotzdem jemand, der die Sprache spricht. Fehler in der Anrede oder bei Fachwörtern fallen Muttersprachlern sofort auf und kosten genau das Vertrauen, das die Übersetzung gewinnen sollte.

So machen wir es

Wir beraten auf Deutsch, Polnisch und Englisch. Bevor wir eine zweite Sprache einbauen, klären wir gemeinsam, ob Sie in dieser Sprache auch Anfragen beantworten können. Für den Anfang reicht oft die schlanke Variante mit einer Zielseite pro Sprache. Eine vollständig mehrsprachige Website ist in unserem Premium-Paket ab 1.890 Euro enthalten.

Schreiben Sie uns, welche Kunden Sie erreichen möchten. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine zweite Sprache für Sie lohnt.

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