Ein Hosting-Umzug klingt nach Risiko: Website weg, E-Mails weg, Kunden verärgert. Tatsächlich ist der Umzug gut planbar, wenn die Reihenfolge stimmt. Ausfälle entstehen fast nie durch den Umzug selbst, sondern dadurch, dass jemand zu früh umschaltet.

Warum überhaupt umziehen

Die richtige Reihenfolge

Der entscheidende Punkt: die neue Seite läuft vollständig, bevor irgendetwas umgestellt wird. Erst kopieren, dann testen, dann umschalten.

Das eigentliche Risiko sind die E-Mails

Die Website selbst ist unkritisch. Im schlimmsten Fall sehen einzelne Besucher für kurze Zeit noch die alte Version, und die funktioniert ja. Gefährlich wird es bei E-Mail. Liegen die Postfächer beim alten Anbieter und die Adresse wird umgestellt, landen Nachrichten plötzlich auf einem Server, auf dem es das Postfach noch gar nicht gibt. Diese Mails sind verloren, nicht verzögert.

Deshalb gilt: Postfächer zuerst anlegen, alte Nachrichten übertragen, und E-Mail und Website getrennt betrachten. Beides muss nicht beim selben Anbieter liegen.

Was oft vergessen wird

Wie lange dauert das

Eine normale Firmenwebsite: etwa ein halber Tag Arbeit, verteilt auf zwei Tage wegen der Wartezeit im Adressbuch. Ein Shop mit laufenden Bestellungen braucht mehr Vorbereitung, weil ein Zeitfenster gefunden werden muss, in dem keine Bestellung verloren geht.

Wenn Sie umziehen wollen und nicht sicher sind, was in Ihrem Fall alles daranhängt: schicken Sie uns Ihren jetzigen Anbieter und die Domain. Wir sagen Ihnen vorab, worauf zu achten ist und ob mit Ausfallzeit zu rechnen ist.